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Wie kommen eigentlich
die Blumen da rein? |
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Für eine Großansicht bitte |
Seit ich begonnen habe,
mich mit Glasperlen zu beschäftigen, habe ich Blumenperlen immer
als “Königsdisziplin” empfunden, und ich weiß, dass viele
Anfänger und Perleninteressierte immer als erstes fragen “... und wie bekommst du
da die Blümchen rein?”.
Deswegen hier ein
ausführliches Tutorial zu diesem Thema. Über eine Mail dazu
würde ich mich freuen! |
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Als erstes ziehe ich
Stringer, also dünne Glasfäden, mit denen ich wesentlich exakter
arbeiten kann, als mit den ganzen Stangen. Dazu wärme ich die
Glasstangen vorsichtig in der Flamme vor, damit die Glasstange
nicht durch den Temperaturschock platzt und mir die heißen
Glasbratzelchen um die Ohren fliegen. Wenn ich einen kleinen Glasblob zusammenhabe, packe ich ihn mit einer Pinzette und ziehe ihn zu einem Faden. Je schneller ich ziehe, desto dünner wird der Faden. So kann ich schon vorher bestimmen, wie filigran die Dekorationen sein werden, die ich mit diesem Stringer machen werde. |
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Der Dorn ist mit einem Trennmittel beschichtet, damit die Perle nachher wieder abgeht und nicht am Stahl kleben bleibt.
Das Trennmittel besteht aus
verschiedenen Substanzen, unter anderem Kaolin, Aluminiumoxid
und Betonit, man kann es fertig gemischt kaufen und braucht es
nur noch mit Wasser zu einer Art “Pampe” anrühren. |
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Während ich das geschmolzene Inkblue oben auf der Stange balanciere,
muss ich die kleine Perle im hinteren Teil der Flamme warm halten,
sonst würde sie springen. Sie darf dabei keinesfalls zu weich werden
und die Form verlieren und muss permanent gedreht werden. |
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Nun erhitze ich die Perle
noch mal gut durch, dabei drehe ich sie schön gleichmäßig, um
sicherzustellen, dass sie nicht aus der Form gerät. Dann nehme ich sie aus der Flamme, drehe sie noch ein Weilchen und warte, bis sie aufhört zu Glühen. Anschließend wandert die Perle bei 510° C in den Ofen, wo sie kontrolliert abgekühlt wird. |
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© 2006 Kristina Taskintuna, all rights reserved |